Samstag, 16. August 2014
Sonntag, 10. August 2014
Congratulations Mr. President!
Das Amt des US-Präsidenten galt Jahrzehnte lang als das des mächtigsten Mannes der Welt ... und das wäre sicher auch aktuell noch so, wenn - ja wenn der amtierende 44. Präsident der USA Rückgrad und einen Plan hätte.
Dabei schien er doch gerade das zu haben ... einen Plan - eine Vision, als er 2007 die Weltbühne betrat. "Yes we can!" skandierten millionen begeisterter Anhänger weltweit. Selbst das altehrwürdige Nobelkomitee ließ sich blenden und verlieh dem gerade erst ins Amt gewählten Präsidenten Barack Hussein Obama, der zu diesem Zeitpunkt außer pathetischer Worte noch nichts zuwege gebracht hatte, den Friedensnobelpreis.
Was ist von diesem Hype geblieben? Absolut nichts! Denn den Worten folgten keine Taten ... jedenfalls keine, die sich auch nur ansatzweise mit seinen vollmundigen Versprechungen in Einklang bringen ließen.
Stattdessen stellte er mit so manchen seiner mehr als anrüchigen Aktionen sogar so unbeliebte Amtsvorgänger wie Richard Nixon und George W. Bush in den Schatten. Bespitzelung und gezielte Diskriminierung politischer Gegner und unliebsamer Presse, völkerrechtswidrige Drohnenkriege mit ungezählten unschuldigen, zivilen Opfern, u.v.a.m. .......
Gäbe es hinter dem Handeln der Obama-Administration zumindest einen in sich schlüssigen Master-Plan, die Geschichtsbücher würden ihm so manche seiner Fehltritte nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" wohl verzeihen. Aber leider kann auch hiervon keine Rede sein. Stattdessen eiert die amtierende US-Regierung national wie international im Zickzackkurs von einer peinlichen Inkonsequenz in die nächste und lässt dabei ethisch-moralische Grundsätze ebenso vermissen, wie praktische Ziele oder gar eine politisch klare Linie.
Was also unterscheidet den "mächtigsten Mann der Welt" noch von seinem Gegenspieler im Osten -dem selbstherrlichen neuen "Zaren" im Kreml?
In Punkto Kaltschnäuzigkeit und Menschenverachtung sicherlich nichts. Aber Putin hat Rückgrad und einen Plan - eine Vision von einem wiedererstarkten Russland mit dem geopolitischen Gewicht der untergegangenen UDSSR.
Seinem planlosen us-amerikanischen Kollegen und den "leeren Hosen" (bzw. Hosenanzügen) der europäischen Staats- und Regierungschefs aber haben wir es zu "verdanken", dass der mächtigste Mann der Welt erstmals in der Geschichte nicht im Weißen Haus, sondern im Kreml sitzt.
... mit unabsehbaren Folgen zumindest für die europäische, vermutlich aber sogar weltgeschichtliche Entwicklung.
"Yes - we could have done!"
Congratulations Mr. President!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Leider bestätigt sich meine Einschätzung dieser Luftnummer immer mehr.
Sie auch hier:
http://klaus-kilfitt.blogspot.de/2013/06/lichtgestalt-oder-luftnummer.html
Dienstag, 5. August 2014
Mit Bestechungsgeldern für moralische Gerechtigkeit
Für 100 Millionen Dollar verlässt Bernie Ecclestone den
Gerichtssaal des Landgerichts München als freier Mann. Angeklagt war er nicht
etwa wegen Veranstaltung sinnloser Kreisfahrten, Lärmbelästigung oder groben
Unfugs, sondern wegen Bestechung. Da ist es dann wohl logisch, dass er nur mit
einer erneuten Bestechung wieder aus der Sache rauskommt.
Die Höhe des durch das ehrwürdige Gericht festgesetzten
Bestechungsgelds orientiert sich am Vermögen des Angeklagten … und da tun sich
wahrhaft gigantische neue Einnahmequellen für den Staat auf. Warum soll ein Uli
Hoeneß im Gefängnis schmachten, wo er sich doch mal eben mit 500 Mio.
freikaufen könnte? Genau!
Der Staat sollte einfach alle reichen Menschen – nach
Vermögen gestaffelt – vor Gericht stellen. Irgendwas wird sich da schon finden
… allein die Anhäufung von Reichtum stellt ja schon mal mindestens eine
Ordnungswidrigkeit dar – von ihrer offenkundig moralischen Verwerflichkeit ganz
zu schweigen.
Denn Reichtum verstößt gegen das Gleichheitsgebot des
Grundgesetzes. Das Geld, das jemand besitzt, fehlt schließlich an anderer Stelle –
hier müssen die Gerichte also endlich ausgleichend eingreifen. Und Bernie Ecclestone bekommt ein Denkmal … und wird feierlich umbenannt in 'Equalstone'.
Freitag, 12. Juli 2013
Ist Steuerhinterziehung Bürgerpflicht ?
Die Hatz auf Steuersünder ist nicht
nur juristisch geboten, sondern auch sozial gerecht - denn niemand kann besser
mit Geld umgehen als der Staat. Dieser braucht künftig jeden Euro, um die
Rettungskassen zu füllen. Das gläserne Konto und der totale Überwachungsstaat
dienen ebenfalls der Gerechtigkeit - denn wer nichts zu verbergen hat, braucht
nichts zu fürchten.
Dies ist selbstverständlich kein
Aufruf zur Steuerhinterziehung ! Es ist doch allgemein bekannt, wie wichtig
Steuern sind und wie effektiv sie eingesetzt werden. Wie sollen Politiker sonst
mit großzügigen Versprechungen Wählerstimmen kaufen ? Außerdem braucht der
Staat immer mehr Geld - allein schon um den Euro zu retten. Auch die Bürokratie
in Berlin und Brüssel verschlingt Milliarden. Und wer gibt dafür nicht gern ?
Wer arbeitet nicht gern bis 70, um seinem französischen Kollegen die Rente mit
60 zu ermöglichen ?
Wer freut sich nicht darauf, endlich
seine Steuererklärung auszufüllen, um vom leicht verdienten Geld den Großteil
abzuliefern ? Wer lässt sich nicht gern wegen besseren Klimas den letzten
Groschen aus den Taschen ziehen ? Wer entrichtet nicht mit Freude die
Flugticketsteuer oder Gebühren für die Abstauberplakette ? Wie uneinsichtig
muss jemand sein, der sich dagegen wehrt ?
FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat
Recht: Steuersünder sind miese Betrüger. Sie entziehen der Politik Geld, das
besser für die Rettung spanischer Banken eingesetzt werden könnte. Steuersünder
handeln zutiefst unehrenhaft und unsolidarisch gegenüber der Allgemeinheit -
denn die Nutznießer des großen Geldverschiebebahnhofes müssten ja dann für sich
selbst sorgen.
Außerdem verstoßen Steuersünder gegen
Recht und Gesetz. Wirtschaftssubjekte sollten eigentlich gemerkt haben, daß nur
der Staat geltende Vereinbarungen brechen kann und darf - zur Not auch
rückwirkend, wenn es mal dringend ist.
Steuern: Je höher, desto besser !
Früher mussten die Untertanen den
Zehnten abliefern. Das ging Jahrhunderte lang so. In der Neuzeit stellten
Wirtschaftsexperten fest, daß der optimale Steuersatz bei 25% liegt. Viel zu
wenig ! Ist denn ein besserer Verwalter des Bürgervermögens überhaupt
vorstellbar als der Staat ?
Wie sollen Politiker ordentlich
steuern und umverteilen können ? Wie sollen Banken gerettet und Boni gesichert
werden ? Wie kann man sonst Europa retten ? Eigentlich sind Steuerhinterzieher
Anti-Europäer !
In Sachen Umverteilung und
Bankenrettung sind Politiker bekanntlich sehr erfahren und gerecht. Ließe sich
überhaupt ein besserer und gerechterer Umverteiler vorstellen als ein Politiker
? Wohl kaum. Und weil es so gut funktioniert, kommen demnächst nicht nur
weitere Steuererhöhungen auf uns zu, sondern auch noch getarnte Steuern wie
Zwangsanleihe und Vermögensabgabe. Damit wird endlich auch der ganz normale
Häuslebauer zur Kasse gebeten. Das ist Gerechtigkeit pur.
Und schließlich brauchen
Volksvertreter bei jeder Wahl immer mehr Geld, um das Wahlvolk an die Urnen zu
locken. Besonders Rot/Grün liegt da weit vorne, aber der Rest der BRD-Volkskammer
lernt schnell dazu und nähert sich in atemberaubender Geschwindigkeit dem
linken Spektrum, das seit geraumer Zeit als "neue Mitte" bezeichnen
wird.
Ausgeben, was auch reinkommt - das ist
ungerecht. Dann lieber mehr Schulden machen oder oben nehmen und unten ein
bisschen was geben. Wie soll denn sonst die Demokratie funktionieren ? Die
Wahlkorruption ganzer Bevölkerungsgruppen ist doch bisher nie kritisiert
worden. Warum ein solches Erfolgsmodell freiwillig aufgeben ?
Daß der Staat das von seinen Bürgen
eingetriebene Geld sinnvoll einsetzt, dafür gibt zahlreiche Beispiele.
Steuergerechtigkeit: Damit
Landwirtschaft wieder funktioniert
Denken wir zum Beispiel an die
Agrarwirtschaft. Wie soll ein Bauer, der keine Kuh hat, überleben ?
Andererseits muss der Staat dem Landwirt Anreize schaffen, dass er sich keine
Kuh kauft. Deshalb ist es doch mehr als logisch, daß der Bauer eine staatliche
Prämie erhält, wenn er auf Milchvieh verzichtet. Ist dies nicht ein perfektes
Beispiel von Steuergerechtigkeit ?
Oder denken wir an die Tabakbauern in
Baden-Württemberg. Was kann denn der Tabakzüchter dafür, daß die Nikotinpflanze
in Deutschland so schlecht wächst ? Auch hier ist Subvention dringend geboten.
Außerdem stammt die Unterstützung aus demselben Topf, mit dem auch
Antiraucherkampagnen finanziert werden. Es kann also niemand behaupten, daß
Steuergeld sinnlos verschwendet wird.
Genau so wie bei den Imkern, die ein
Anrecht auf eine Bestäubungsprämie für ihr Bienenvolk haben. Wie sollen denn
die kleinen Honigsammler ihren Weg finden, wenn der Staat hier nicht
unterstützend eingreift ? Kaum vorstellbar, wie Bienen überhaupt über
Jahrmillionen Nektar ohne staatliche Eingriffe saugen konnten.
Sehr sinnvoll angelegt ist deutsches Steuergeld
auch in der EU, insbesondere im Agrarbereich. Griechische Pfirsichernten werden
Jahr für Jahr ins Meer gekippt, weil sie unverkäuflich sind. Kann man jetzt vom
griechischen Pfirsichzüchter verlangen, daß er was anderes anbaut ? Das ginge
nun wirklich zu weit. Deshalb ersetzt die EU dem griechischen Pfirsichzüchter
den Verkaufspreis für die vernichtete Frucht.
Was im Agrarbereich so gut
funktioniert, gilt natürlich auch für’s Klima. Hier gilt die Faustformel: Je
höher die Abgaben, desto besser das Klima. Man kann nur den Hut ziehen, wie
Politiker äußerst intelligent und effektiv in diesem Bereich neue
Einnahme-Quellen erzeugen. Wenn's um höhere Abgaben für besseres Klima geht,
ist Politkern kein Bereich zu heiß.
Überwachungsstaat: Das sind die Vorteile
Außerdem: Wie soll der Staat Steuern
und Abgaben erhöhen, ohne konkret zu wissen, was der Bürger auf der hohen Kante
hat ?
Deshalb ist es wichtig, daß alle
Länder an einem Strang ziehen. Wenn ein Land den staatlichen Kontozugriff
verweigert, dann sind auch illegale Methoden zulässig, um an Informationen
heranzukommen. Wie soll denn der Staat sonst Auslandskontostände erfahren, wenn
er diese nicht durch Lockprämien für Verbrecher und Datendiebe in Erfahrung
bringt ?
Höhere Steuern bedeutet immer auch
größere Kontrolle. Der Überwachungsapparat des Staates wird drastisch
ausgebaut. Dies hat ebenfalls einen äußerst positiven Effekt: Ein
Überwachungsstaat schafft Arbeitsplätze. Hartz IV Empfänger könnten zum
Beispiel ihre steuerzahlenden Nachbarn ausspionieren, ob diese möglicherweise
schwarz arbeiten. Nicht zuletzt könnte man auch den BND einer sinnvollen
Aufgabe zuführen: die Bürgerkontrolle.
Wessen Auto nicht zum Einnahmenprofil
passt, ist verdächtig. Steht das Kosumprofil des Steuersubjektes im Einklang
mit seinen Einnahmen ? Ein Knopfdruck liefert die Kontoumsätze: Pech gehabt. Da
muss noch irgendwo eine andere Einnahmequelle sein.
Die Beweispflicht wird natürlich
umgekehrt. Wo kämen wir da hin, wenn der Staat dem Steuersubjekt nachweist, daß
er über seine Verhältnisse lebt ? Seine Unschuld hat der Untertan gefälligst
selbst zu beweisen, wenn er sich schon verdächtig verhält.
Höhere Steuern = Mehr Gerechtigkeit
Wieso also das Gejammere über zu hohe
Steuern und mehr Abgaben ? Soll doch der Bürger froh sein, daß er überhaupt
noch etwas ausgezahlt bekommt. Und wenn nicht ? Der Staat wird schon dafür
sorgen, daß niemand verhungert. Die Politikdarsteller im Reichstag werden die
Ausgebeuteten bestimmt nicht hängen lassen: Suppenküche gegen Wählerstimme - so
lautet künftig der Urnen-Lockruf.
Das Wenige, was dennoch übrig bleibt,
sollen die Menschen gefälligst verbrauchen ! Nicht umsonst trägt der moderne
Homo Sapiens in unserem Finanzsystem die Bezeichnung "Verbraucher".
Wie soll die Wirtschaft funktionieren,
wenn die Wirtschaftssubjekte nicht verbrauchen, nicht den Planeten ausplündern
? Also: geht in die Verbraucherzentralen, werft euren alten Krempel weg und
kauft was Neues. Nur so kann das Bruttoinlandsprodukt wieder steigen.
Sonntag, 7. Juli 2013
Historische Irrtümer
Napoleon Bonaparte:
"Was, bitte sehr, veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Bitte entschuldigen Sie mich. Ich habe keine Zeit, um mir so einen Unsinn anzuhören."
Western Union in einer internen Meldung von 1876:
"Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns."
Pierre Pachet, Professor der Physiologie in Toulouse, 1872:
"Pasteurs Theorie von Bazillen ist lächerliche Fiktion."
Lord Kelvin, Erfinder eines Gasthermometers (nach ihm wurde die Temperatur "Grad Kelvin" bezeichnet) und Präsident der "Royal Society", 1910:
"Diese Strahlen des Herrn Röntgen werden sich als Betrug herausstellen."
Lord Ernest Rutherford, engl. Atomphysiker, 1933:
"Die Energie, die durch Atomzertrümmerung produziert wird, ist eine armselige Sache. Jeder, der von der Umwandlung dieser Atome eine Kraftquelle erwartet, redet nur ‚Blabla’."
Thomas Watson, IBM-Vorsitzender, 1943:
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für etwa fünf Computer geben wird."
Lee De Forest, gilt als Vater des Radios (1926):
"Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt."
Die Inquisition zu Galileos Vorschlägen:
"Die Annahme, dass die Sonne im Zentrum steht und sich nicht um die Erde dreht, ist töricht, absurd, im theologischen Sinne falsch und ketzerisch."
C. H. Duell, Beauftragter des US-Patentamts, 1899:
"Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden."
Kaiser Wilhelm II:
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."
And last but not least: Angela Merkel:
"Scheitert der Euro, scheitert Europa."
;-)
"Was, bitte sehr, veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Bitte entschuldigen Sie mich. Ich habe keine Zeit, um mir so einen Unsinn anzuhören."
Western Union in einer internen Meldung von 1876:
"Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns."
Pierre Pachet, Professor der Physiologie in Toulouse, 1872:
"Pasteurs Theorie von Bazillen ist lächerliche Fiktion."
Lord Kelvin, Erfinder eines Gasthermometers (nach ihm wurde die Temperatur "Grad Kelvin" bezeichnet) und Präsident der "Royal Society", 1910:
"Diese Strahlen des Herrn Röntgen werden sich als Betrug herausstellen."
Lord Ernest Rutherford, engl. Atomphysiker, 1933:
"Die Energie, die durch Atomzertrümmerung produziert wird, ist eine armselige Sache. Jeder, der von der Umwandlung dieser Atome eine Kraftquelle erwartet, redet nur ‚Blabla’."
Thomas Watson, IBM-Vorsitzender, 1943:
"Ich denke, dass es einen Weltmarkt für etwa fünf Computer geben wird."
Lee De Forest, gilt als Vater des Radios (1926):
"Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt."
Die Inquisition zu Galileos Vorschlägen:
"Die Annahme, dass die Sonne im Zentrum steht und sich nicht um die Erde dreht, ist töricht, absurd, im theologischen Sinne falsch und ketzerisch."
C. H. Duell, Beauftragter des US-Patentamts, 1899:
"Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden."
Kaiser Wilhelm II:
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung."
And last but not least: Angela Merkel:
"Scheitert der Euro, scheitert Europa."
;-)
Mittwoch, 19. Juni 2013
Obama - Lichtgestalt oder Luftnummer?
Wieso nur diskutiert Deutschland eigentlich seit Jahren über Obama?
In dessen Heimat war der anfängliche, durch nichts begründete, Hype
ziemlich schnell vorbei und wich der vorhersehbaren Ernüchterung.
Anstatt über’s Wasser zu laufen, ist der vermeintliche Heilsbringer
gnadenlos abgesoffen. Nur in good old germany will das irgendwie niemand
wahr haben. Das wurde besonders offenkundig bei den Umfragen anläßlich
der letzten US-Präsidenten-Wahl, bei der die Bundesbürger zwar glücklicherweise nichts zu entscheiden, wohl aber eine Meinung hatten.
Schlimmer geht’s immer
Zeichnete sich die erste Amtszeit Obamas noch primär dadurch aus, dass
er so gut wie keinen Punkt seines Wahlprogrammes in die Praxis
umzusetzen vermochte (und das lag beileibe nicht (nur) an den
blockierenden Republikanern im Kongress), jagt in seiner zweiten
Amtszeit nun ein Skandal den nächsten.
Und waren die Fehltritte bisheriger demokratischer Präsidenten
eher von der peinlich-putzigen, aber letztendlich harmlosen, Sorte, wie
Cigarren-Bill’s “Sex”-Affäre, handelt es sich bei Obama wirklich um
handfeste Skandale, wie man sie bisher nur den Republikanern zutraute.
Illegale Bespitzelungen von Journalisten und politischen Gegnern, gegen
internationales Recht verstoßende Tötungen am laufenden Band und nun
auch noch Ausspähung von Verbündeten – Rechtsbeugung in nahezu allen
Varianten – Bush jun. und Nixon lassen grüßen.
Im eigenen Land macht sich dies inzwischen auch drastisch an den
Umfragewerten bemerkbar, wo Obama, wenn er so weitermacht, sich bald ein
Rennen um den Titel des unbeliebtesten Präsidenten
ever liefern dürfte. Nur in Deutschland traumtänzeln seine Fans noch
immer, halten das noch immer nicht geschlossene Guantanamo inzwischen
offenbar für ein Pfadfinder-Ferienlager und mordende Drohnen für das
Hobby eines Modellflugzeug-Fans.
Das wird jedoch wohl letztendlich nichts daran ändern, dass Obama nicht primär als erster afroamerikanischer Präsident
in die Analen der US-Geschichte eingehen wird, sondern als eine der
größten Luftnummern der Weltpolitik. Sicher, es gab Staatsoberhäupter,
die ähnlich wenig geleistet haben. Aber bei kaum einem war die
Diskrepanz zwischen Anspruch/Erwartung und Realität so gigantisch, wie
bei diesem Heißluftgebläse aus Hawaii.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Autor, Analyst und Fachreferent
Der Beteiligungsmarkt mit seiner schier unüberschaubaren Vielfalt an Angeboten birgt etliche Risiken, bietet aber auch außergewöhnliche Chancen.
Anleger wie Vermittler tun sich gleichermaßen schwer, in diesem Dickicht den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Schwemme an "Fachmagazinen" und "Branchen-Reports" trägt dabei ebenso eher zur Verwirrung als zur Transparenz bei, wie die Kaste der selbsternannten "Anlegerschützer" und "Ratingpäpste" mit ihren teilweise äußerst fragwürdigen Geschäftsmodellen.
Insbesondere für Berater und Vermittler ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, zu wissen, welche Produkte sie ihren Klienten guten Gewissens anbieten und von welchen sie lieber Abstand nehmen sollten. Denn sie haften gegenüber ihrem Kunden für ihre Anlageempfehlung.
Ich beschäftige mich nunmehr seit über 2 Jahrzehnten mit der Konzeption, Analyse, Beurteilung und Optimierung von Beteiligungsangeboten und geschlossenen Fonds und habe mich darüber hinaus 15 Jahren lang ehrenamtlich im Vorstand eines Verbraucherverbandes engagiert, welcher sich schwerpunktmäßig mit der Bewertung und dem Vergleich von Finanzdienstleistungen beschäftigt.
Mit meinen Analysen bemühe ich mich, ein Stück weit dazu beizutragen, für den haftungsbedrohten Finanzdienstleistungsvertrieb Licht ins Dunkel zu bringen und seriösen Beratern und Vermittlern zu helfen, lukrative Angebote von windigen Abkassiermodellen zu unterscheiden.
http://speaker.kilfitt.com/ | http://www.klaus-kilfitt.de/
Anleger wie Vermittler tun sich gleichermaßen schwer, in diesem Dickicht den Überblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Schwemme an "Fachmagazinen" und "Branchen-Reports" trägt dabei ebenso eher zur Verwirrung als zur Transparenz bei, wie die Kaste der selbsternannten "Anlegerschützer" und "Ratingpäpste" mit ihren teilweise äußerst fragwürdigen Geschäftsmodellen.
Insbesondere für Berater und Vermittler ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, zu wissen, welche Produkte sie ihren Klienten guten Gewissens anbieten und von welchen sie lieber Abstand nehmen sollten. Denn sie haften gegenüber ihrem Kunden für ihre Anlageempfehlung.
Ich beschäftige mich nunmehr seit über 2 Jahrzehnten mit der Konzeption, Analyse, Beurteilung und Optimierung von Beteiligungsangeboten und geschlossenen Fonds und habe mich darüber hinaus 15 Jahren lang ehrenamtlich im Vorstand eines Verbraucherverbandes engagiert, welcher sich schwerpunktmäßig mit der Bewertung und dem Vergleich von Finanzdienstleistungen beschäftigt.
Mit meinen Analysen bemühe ich mich, ein Stück weit dazu beizutragen, für den haftungsbedrohten Finanzdienstleistungsvertrieb Licht ins Dunkel zu bringen und seriösen Beratern und Vermittlern zu helfen, lukrative Angebote von windigen Abkassiermodellen zu unterscheiden.
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